• Denise

Gesetzeslage zum Mutterschutz




Seit April 2019 hat sich die Gesetzeslage etwas geändert. Es gilt:

Das sog. MUSTER 9 muss vom Krankenhaus ausgefüllt werden.

Dort wird bescheinigt, ob es sich um eine Totgeburt und/oder Frühgeburt handelt und demnach errechnet sich auch der Mutterschutz.



Das Kind gilt als Totgeburt, wenn:

● ein Kind tot geboren wird oder während der Geburt verstirbt und

● sein Gewicht mindestens 500 Gramm beträgt oder die 24. Schwangerschaftswoche erreicht wurde und

● Hat das Kind bei der Geburt ein Gewicht von unter 2500 Gramm zählt es zudem als Frühgeburt und der Mutterschutz verlängert sich von 8 Wochen auf 12 Wochen.


Demnach ergibt sich ein Mutterschutzzeitraum von mindestens 8 Wochen, plus die 6 Wochen Mutterschutz von vor der Geburt, die man nicht in Anspruch nehmen konnte (also 14 Wochen). Ist das Kind mit einem Geburtsgewicht von unter 2500 Gramm geboren worden, verlängern sich die regulären 8 Wochen auf 12 Wochen, plus die geplanten 6 Wochen von vor der Geburt (also insgesamt 18 Wochen).

Beides traf auf mich zu, also habe ich einen Mutterschutz von 18 Wochen erhalten.




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