• Denise

Sie ist zu Hause...

6,5 Monate nach unserem Verlust durften wir endlich unser Kind beerdigen. Ja, ihr habt richtig gelesen. 6,5 Monate danach!

Vor der Geburt habe ich etliche Unterlagen ausgefüllt. Wir ihr in den vorherigen Beiträgen entnehmen konntet, habe ich meinen Mutterschutz erst nachträglich erhalten. Viele Dokumente wurden umgeändert. Dieses eine, welches so große Auswirkungen hatte, allerdings nicht.


Weder das Krankenhaus noch wir, waren sich darüber im Klaren welches Dilemma sich daraus ergeben würde.

Ich habe mit meinem Mann am Abend als wir von Rosis Tot erfahren haben, darüber unterhalten wie wir sie bestatten lassen wollen.

Uns gefiel die Vorstellung, dass Rosi mit vielen Anderen Sternenkindern zusammen begraben wird, und diese dann, wo auch immer, zusammen sind.


Durch die Umschreibung zur offiziellen Totgeburt, wurde aus der Sammelbestattung (mehr oder weniger) automatisch eine anonyme Bestattung. Mehr dazu findet ihr im Post ,,ich habe Rosi gefunden''....

Nunja, wir haben beantragt unsere Tochter umbetten zu lassen. Dabei haben wir erfahren, dass sie nicht eingeäschert wurde, sondern ihre Leiche einfach in eine Urne gelegt wurde. Bei dieser Körpergröße ist das ein Standartverfahren. Durch die Hilfe eines Bestattungsunternehmens haben wir sie ausgraben lassen, einäschern lassen und haben die Asche verstreut.



Wir konnten unsere Tochter endlich bestatten.

Wir haben uns verabschiedet.





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